Madonna: Batuka-Musikvideo auf Kapverden gedreht

Portugal

Kapverdisches Kulturgut

Das neueste Madonna-Video zum Musikstück Batuka ist nicht nur von kapverdischen Klängen beeinflusst, das Video zeigt Madonna auch zusammen mit kapverdischen Frauen beim Musizieren vor der Kulisse der portugiesischen Kapverden im Atlantik. Text: Robert Niedermeier

Okay, es gibt Parkprobleme, habe ich gehört, im Viertel von Lissabon, dort wo Popstar Maddonna ihr portugiesisches Domizil bezogen hat. Aber gut ist, Madonna hat eben in Portugal Musik gemacht. Das hat natürlich Einfluss auf den kreativen Output. Im Ergebnis hören wir kapverdische Trommler und Trommlerinnen sowie Sängerinnnen von der zu Portugal gehörenden Inselgruppe der Kapverden.

Kapverdische Folklore und Elektropop: Starke Hook und Meeresbrandung

Auf ihrem neuen, erneut vom Franzosen Mirwais produziertem, 14. Album “Madame X” hört sich der Mix aus Elektropop und Folklore fantastisch an. Typisch Madonna des 21. Jahrhunderts: Dramatische Steigerung, einprägsame Hook, große Worte, starke Gesten und coole Emotionen. High Premium Adult Popmusik vom Feinsten halt. “Madame X ist so glücklich solch inspierende Frauen getroffen zu haben und zusammen gearbeitet haben zu dürfen…”, twittert Madonna am Tag vor der Videoveröffentlichung des Batuka-Videos.

Einheimische Frauen wirken trommelnd, singend und tanzend mit.

Eine weitere Kostprode veröffentlichte Madonna am Freitag (19.07.19) auf Youtube mit dem im kapverdischen Sound gehaltenem Electropop-Track “Batuka”. Das dazugehörige Musikvideo drehte Madonnas Team natürlich ebenfalls auf den wunderschönen Kapverden. Und selbstredend wirken einheimische Frauen trommelnd, singend und tanzend mit. Madonna lässt sich eine solistische Tanzeinlage nicht nehmen, aber das Trommeln, welches mehr ein rhythmisches Schlagen mit den Handflächen auf dem Schoß liegende Lederkissen ist, überlässt Madonna der versierten Frauen von den Kapverden. Auf der Internetseite Kapverden.de fand ich folgende Passage, hört sich in etwa so an, wie es im Video aussieht und eben klingt: “Auch der Finançon ist ein sehr rhythmischer, dem Batuko ähnelnder Stil, mit einem Anführer und einer trommelnden Frauengruppe. Getanzt wird hier allerdings nicht. Oft werden Plastiktüten verwendet, die durch Schläge zum Klingen gebracht werden. Die Texte erzählen von aktuellen Ereignissen, die mal lyrisch, mal humoristisch vorgetragen werden. Sowohl Batuko, als auch Finançon sind Bestandteil religiöser und politischer Veranstaltungen.” (Kapverden.de) Wunderschöne Aufnahmen runden den musikalischen Genuss ab und machen Lust auf die Inseln weit draußen im Atlantik.

Der neue Madonna-Song Batuka ist schlicht ganz große Klasse.

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Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart (Food), Gesellschaft)
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