Offener Brief von homophoben Berliner CDU-Ehebefürwortern

Bullshit

Homophobie ist heilbar

Ein Offener Brief von CDU-Mitgliedern an die Berliner CDU-Mitglieder, die von der Partei zu ihrer Meinung zur Öffnung der Zivil-Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare befragt werden. Redigiert vom Berliner Torsten Dirk. Text: Niedermeier, Foto/Grafik: T. Dirk, C. Knuth

Homophobie ist nicht klug, es ist nicht einmal eine Meinung, Homophobie ist heilbar.

Einige (21) CDU-MitgliederInnen* (u.a. Eberhard Diepgen, Stefan Lenz, Prof. Dr. Nils Korte, Sven Rissmann, Stefan Schlede, Jürn Jacob Schultze-Berndt, Cornelia Seibeld, Roman Simon, Joachim Zeller und Kurt Wansner) haben Angst, dass nicht alle der anderen zirka 13000 Berliner CDU-MitgliederInnen* ebenfalls homophobisch erkrankt sind.

Deshalb haben die MiesmacherInnen* einen zwar inhaltlich leeren, aber voller Dummheiten steckenden Offenen Brief an ihre KameradInnen* geschrieben, um gegen eine Zustimmung zur Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare im Rahmen der umstrittenen Mitgliederbefragung Stimmung zu machen. Faktenfrei, mit Lügen untermauert und ohne wirkliche Argumente reproduzieren die miesepetrigen BriefschreiberInnen* einen Haufen Vorurteile und bemühen, offenbar bei einem Gläschen Natursekt zu viel, in munterer Ignoranz das naziaffine “Naturrecht” in ihrer monokausalen Scheinargumentation

Hinweis: Die Verfasser kommen nicht aus dem berühmten Buxtehude, sondern leben in der Metropole und Bundeshauptstadt Berlin (Ehemalige Hauptstadt der DDR).

Nun hat sich heute ein Berliner Bürger dazu herabgelassen, den Offenen Brief nach der Wahrheit abzusuchen. Er hat, wie auch der Grünenpolitiker Volker Beck in seinem “Faktencheck“, nichts aber rein gar nicht gefunden, was stimmen würde. Aber ein paar Anmerkungen hat “Torso” dennoch angefügt.

Meine Anmerkung: Viele der bislang rein heterosexuell konstituierten Ehen werden geschieden. Ob daran, wohl auch die Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* schuld sind, denen es nach wie vor verboten ist, ihre gleichgeschlechtlichen *PartnerInnen* zu “heiraten”? Aber das ist eine andere Frage. Viel Spaß beim Lesen des “verbesserten” Schmierzettels.

Redigiert von Torsten Dirk

Redigiert von Torsten Dirk

Redigiert von Torsten Dirk

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About Reiserobby

Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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4 Responses to Offener Brief von homophoben Berliner CDU-Ehebefürwortern

  1. Rudolf Weissmüller says:

    Bisher sah ich noch nie ein Proplem im Zusammenleben mit schwulen oder lesbischen
    Mitmenschen. Die sexuelle Veranlagung ist meist naturbedingt und das sollte man akzeptieren. Sofern es anderen Menschen nicht schadet.
    Aber nun habe ich das Gefühl das diese Leute,Schwule u. Lesben , ein besonderes Problem mit mir dem Hetero haben. Ob man die Diskriminierung durch überzogene Bekämpfung oder Diktat beseitigen kann, da habe ich doch große Bedenken .
    Man sollte mit dem Kaspertheater aufhören es zerstört mehr als es bringt .
    Aber ich weiss ja nicht, wo man letztendlich hin will.

    • Reiserobby says:

      Mit “dem Hetero” hat keiner Probleme, sondern mit der Zwangsheterosexualisierung der Gesellschaft und der damit einhergehenden Kriminalisierung gleichgeschlechtlicher Sexualität. Diese Kriminalisierung wird im Zuge einer modernen Menschenrechtspolitik Schritt für Schritt abgebaut, fehlt noch das Ende des Ehe-Verbots für Samesex-Paare. https://de.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Skala

  2. Rudolf Weissmüller says:

    Herr Weissmüller, bitte bemühen sie sich einigermaßen die Rechtschreibung einzuhalten, wenn sie hier ihre verstörende rechtsradikale Propaganda-Reden schwingen möchten. (Der Blogger)

  3. Rudolf Weissmüller says:

    Daß wars was ich wissen wollte . Armes Deutschland !

    Korrektur: Das war’s, was ich wissen wollte. Armes Deutschland!

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