Schluss mit der Häme von Dr. David Berger

Medien

"Schluss mit der Häme"

David Berger setzt queere Medien mit einem theo-faschistischen Hassportal gleich. Eine Gegenüberstellung von queeren, Berger kritischen Texten mit den unsäglichen Hassartikeln von Kreuz.net macht jedoch nur eines deutlich: Das Schwulenmagazin Männer verdient dringend einen besseren Chefredakteur.Text: Robert Niedermeier, Foto: FB-Post, Screenshot

„Irgendwie geht´s mir wie damals, als kreuz.net jeden Tag einen Hass-Artikel gegen mich publizierte… ich frage mich, bin ich wirklich so wichtig und so gefährlich?“, schreibt der für seine rechtspopulistischen Sprüche in die Kritik geratene (designierte) Ex-Männer-Chefredakteur Dr. David Berger am Mittwoch in einem öffentlichen Facebook-Post.

Berger hat das Ausspionieren von Facebook-Profilen kultiviert

Ein typischer Berger-Post „Irgendwie geht´s mir wie damals, als kreuz.net jeden Tag einen Hass-Artikel gegen mich publizierte… ich frage mich, bin ich wirklich so wichtig und so gefährlich?“, schreibt der für seine rechtspopulistischen Sprüche in die Kritik geratene Männer-Chefredakteur Dr. David Berger heute in einem öffentlichen Facebook-Post.

Ein typischer Berger-Post

Ich muss gestehen, ich hätte diesen Egoshooter-Post meines Lieblings-Verbal-Hooligans gar nicht zu Gesicht bekommen, hätte mir nicht jemand von Bergers „Freunden“ den Screenshot – ungefragt –  zugesendet. Zu sehen ist der gefühlsduselig formulierte, aber durch seine Boshaftigkeit in typischer Berger-Manier verfasste, öffentlich sichtbare Post auf Bergers Facebook-Profil. Ich mag es eigentlich gar nicht, wenn auf privaten Profilen von Personen herumgeschnüffelt wird. Doch, man muss es leider so sagen, Dr. David Berger hat das Ausspionieren von Facebook-Profilen ihm missliebiger Personen regelrecht kultiviert. Nicht etwa der beruflich bedingten Recherche wegen, Quellen ausfindig machen, Wichtiges enthüllen… Nein, Berger tat es, um Mitglieder der LGBTIQ-Community mit rufmordartigen Unterstellungen zu verunglimpfen.

Kreuz.net-Dung und Berger kritische, queere Artikel selbst vergleichen

Nun sah ich diesen Post von Berger nunmal, wollte ihn ignorieren, doch zu spät, ich las, sah und muss konstatieren: Berger setzt in seiner ihm eigenen stets unlauteren Art die queere Kritik gegen das System Berger mit den üblen Hass-Artikeln eines rechtsradikalen, theo-faschistischen Hater-Portals gleich. Dabei, werte Leser, ist es nicht besonders schwer, die „Hass-Artikel“, die damals für Kreuz.net verfasst worden sind, mit den Berger kritischen Texten von heute zu vergleichen, die bei inqueery.de, queer.de oder Siegessäule erschienen sind. Die unsagbar geschmacklosen Kreuz.net-Inhalte sind schließlich nach wie vor im Internet zu finden. Der als katholisch bezeichnete Dung ist trotz groß angelegter Stoppkreuznet-Kampagne, für die der edle Dr. David Berger 6000 Euro “Aufwandsentschädigung” aus Spendengeldern einstrich, noch immer im Internet auffindbar und im groben Gros nachzulesen. Vergleichen sie also selbst.  Lesen sie die oben verlinkten Artikel und machen sie sich persönlich ein eigenes, da nicht von Berger verzerrt dargestelltes Bild. Und werfen Sie doch auch mal einen Blick auf die Facebook-Seite von David Berger: Berger kritische Artikel finden sich dort keinesfalls, Hassartikel gegen ihn gibt es momentan (zum Glück) sowieso nicht, stattdessen reihen sich dort Links zu ausnahmslos wohlwollenden, relativierenden und regelrecht verharmlosenden Artikeln und Blog-Posts aneinander.

Berger-Versteher meint mit „Häme“, Kritik an Berger

In sensitiv gewählten Lettern gerahmt, empfiehlt der harsch kritisierte Autor auch Johannes Krams (Nollendorfblog) neuesten Pro Berger-Post. Zwar hat Kram die Kritik an Berger nicht nur wahrgenommen, sondern auch verstanden, reflektiert und in Gänze zur Kenntnis genommen. Dennoch flankiert der Werbemann, Aktivist und Blogger wider besseren Wissens die oftmals eingeübte Opfer-Mimikry von Berger und schnaubt bereits in der Überschrift in bergeresker Tonalität “Schluss mit der Häme” (Gegenrede dazu auf siegt). Kram, ein profilierter Berger-Versteher, denunziert mit „Häme“ das, was Berger attackiert, wenn der Männer-Chefredakteur ganz nebenbei und doch in voller Absicht Publikationen der modernen LGBTIQ-Medienlandschaft mit „Hass-Artikeln“ von kreuz.net auf die selbe Stufe stellt.  Die DAH sowie andere Gruppen und Einzelpersonen artikulieren keine Häme, sondern Kritik, sie widersprechen den Schmähungen durch David Berger, der mit seinen Ausfällen längst in braune Gefilde entgleist ist.

Ex-„Katholiban“ dank Beamtenpension finanziell gut abgesichert

Hämisch ist es, wenn Berger „die Kreuzberger Lesbe, die sich als Mann fühlt“ erfindet und seine fortgesetzten Verunglimpfungen selbst als mutig überhöht. Tut mir leid, sein scheinheiliges Gebaren empfinde ich als niederträchtig.  Möge der Tagesspiegel recht behalten und Bergers Geschwafel über “Schlägertrupps”, “Hass-Artikel” und “Queeriban” entpuppt sich tatsächlich als eine unglückliche “Serie von Missverständnissen”. Das wäre wirklich zu schön. Ich muss einräumen, derart fromm und leichtgläubig wie Berger einst mal gewesen sein mag, um in den inneren Zirkeln der Katholischen Kirche Karriere machen zu können, oder noch ist, – er selbst bezeichnet sich als Katholik  – bin ich nicht. Ich wünschte mir, dass der halbwegs neu aufgestellte Bruno Gmünder-Verlag weiteren Schaden abwendet und sich vom aktuellen Männer-Chefredakteur trennt. Fans und Bergerversteher müssen sich keine Sorgen machen, der Ex-„Katholiban“ und Lehrer ist durch den Staat mit einer ordentlichen Beamtenpension finanziell gut abgesichert. Es bleibt den Privatpersonen Bruno Gmünder und seiner Entdeckung Berger überlassen, sich weiterhin politisch zu engagieren, Bücher zu veröffentlichen, Artikel zu schreiben, Kampagnen gegen oder für etwas zu starten. Der Verlag sollte die Zeitschrift Männer jetzt retten. Wagt einen Neuanfang: Schluss mit der Häme.

P.S. Unterstützung erfährt Berger am Donnerstag durch die Homosexuellen in der AFD. Aus Dankbarkeit für die vielen freundlichen Wortbeiträge des Männer-Chefredakteurs für die rechtspopulistische, islamophobe, xenophobe und strukturell homo- sowie transphobe Partei vom rechten Rand.

"Wer jahrelang Mitgleider der LINKEN hofiert, der hat jetzt kein gutes Argument Homosexuelle in der AfD zu ächten ..." Dr. David Berger auf Googleplus

Warme Worte für die AfD

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Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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3 Responses to Schluss mit der Häme von Dr. David Berger

  1. Reiserobby says:

    Diesen Support von ganz rechts hat sich Dr. David Berger nun wirklich redlich verdient…
    PM
    Von: afd-dudweiler@email.de
    Betreff: Tassis (AfD): Hetze gegen David Berger ist beschämend

    Tassis (AfD): Hetze gegen David Berger ist beschämend

    Bremen / Berlin – Alexander Tassis, stellvertretender Landessprecher der AfD Bremen und Bundessprecher der BIG “Homosexuelle in der AfD” zeigt sich über den Umgang linksgrüner Funktionäre mit David Berger (Männer) entsetzt:

    “Was wir hier an Hass, an Intoleranz und Missgunst erleben ist absolut schockierend und beschämend. Dass sich hier die Deutsche Aids-Hilfe sich von der linksgrünen Funktionärslobby derart vor den Karren spannen lässt, und damit risikiert, dass HIV-Positive unter solchen Aktionen dauerhaft gesellschaftlich noch mehr leiden, ist unverantwortlich! Die Aids-Hilfe muss überparteilich sein. Private, politische Meinungen haben dort nichts zu suchen. Denn dadurch gerät die nötige Souveränität eindeutig in Gefahr.” mahnt der gebürtige Deutsch-Grieche.

    Dass die QUEER-Redaktion dermaßen auf David Berger einprügelt ist für den Bundessprecher der AfD-Homosexuellen inakzeptabel:

    “Wer Toleranz für sich fordert und Schwule aus dem Bürgerlichen Lager dermaßen angeht, ist verlogen und scheinheilig. Diesen linksgrünen Funktionären geht es nicht um die dauerhafte Etablierung Homosexueller in die Gesellschaft. Es geht diesen nur um die verkrampfte Etablierung ihrer verqueeren Ideologie. Damit aber schlägt man einen Weg ein, der durch den LSVD letztes Jahr ebreits gegenüber der LSU (Ausschluss vom CSD) begangen wurde, welchen wir ablehnen. Die Schwulen, Lesben und Transsexuellen sind nicht nur bei der Kleidung bunt sondern auch im politischen Denken. Und es ist notwendig, dass wir Bürgerliche uns aus der Geiselhaft linksgrüner Berufsschwestern befreien. Auf deren Würgegriff haben wir keine Lust mehr. Es gibt kein schwul oder patriotisch. Und auch kein lesbisch oder konservativ. Denn dieses Denken ist rückständig und schadet uns allen auf Dauer.” so Alexander Tassis, der auch auf dem 3. Listenplatz der AfD zur Bürgschaftswahl in Bremen steht.

    • Reiserobby says:

      Anmerkung: Der LSVD ist nicht Organisator des Berliner CSDs, aber für die AfD macht es wohl keinen Unterschied – allesamt sind sie linksgrün, diese Homos, die sich für LGBT-Rechte stark machen. Ich denke, das Thema Berger hat sich nun erledigt, oder: was soll da jetzt noch kommen? Eine Solidaritätsbekundung des Arbeitskreises Schwule in der NPD vielleicht? Aber diese Gruppe ist ja zum Glück bloß Satire. Dr. David Berger jedoch ist real. Ja, Herr Berger, diese offene Flanke, die sie den Nazis, Faschisten und anderen sonderbaren “Patrioten” (Pegida) eröffnet haben, ist gefährlich. Da können sie sich noch so katholisch, männlich oder bürgerlich geben. Ernst Röhm hat es erfahren, Michael Kühnen auch… Die Anbiederung an den rechten Rand, ist für Schwule nicht zu empfehlen.

  2. hallander says:

    Bei den Sozialisten sah es auch nicht besser aus. Also mal schön in der Mitte bleiben.

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