Trump ist ein Rassist, Ali Utlu bezeichnet Ilhan Omar auf Twitter als Antisemitin

Trump-Support

Pro Trump, gegen links

Warum verteidigt Ali Utlu den Rassisten und US-Präsidenten Donald Trump, indem er dem neofaschistoiden Sexisten via Twitter mit einem verleumderischen Angriff gegen Frau Omar flankiert? Ali Utlu habe nur ein Problem mit dem Islam, beteuert Utlu immer wieder. Distanziert sich hin und wieder verbal von rechtsradikalen Islamkritikern. Doch immer wieder argumentiert der sogenannte Islamkritiker Ali Utlu wie ein Funktionär der rechtsextremen AfD.erneunaziparteifinte. Es hat auch nichts mit emanzipatorischer Religionskritik gemein, wenn man Trump vor liberalen Journalistinnen in Schutz nimmt, denn Trump ist ein Rassist und Faschist.Text: Robert Niedermeier

Wie baut man eine Verteidigungsfront für Donald Trump auf? Es ist schmierig, aber es geht: Man verunglimpft die Medien mitsamt allen faschismuskritischen Journalistinnen als linksextreme Lügner, denunziert Gegner des korrupten, israelischen Rechtsaußen-Politikers Netanyahu als Antisemiten und behauptet, es sei gar nicht rassistisch, wenn man Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion aufforderte, das Land zu verlassen, dessen Staatsangehörigkeit die Beschimpften besitzen. Diese rückhaltlos-infame Art einen Rassisten zu verteidigen, ist eindeutig rechtsradikal motiviert. Findet sich aber zuhauf im SoMe (Social Media)…

Vermeintliche Gegensätze ziehen sich eben an: David Berger & Ali Utlu

Bevor’s unten im Text zu Trump und trumpähnliche Aussagen von Islamkritikern weitergeht, ein paar Worte zu Dr. David Berger. Erika Steinbach mag den PP-Macher Berger nicht mehr, weil Erika Steinbach die von Berger als “intelektuell parfürmierten Nazis” bezeichneten “AfD-Vordenker” lieber mag als Schwule. Berger spricht im “rechten Rosenkrieg” von einer Radikalisierung der Identitären Bewegung in Deutschland. Was natürlich nicht stimmt, wahr ist, Berger musste endlich einsehen, dass die AfD mitsamt IB-Partnern und AfDnaher Stiftungschefin Steinbach ihn doch nicht nicht mag, weil er “bekennend” schwul ist. Er sei kein Teil des rechten Mosaiks, hieß es von Seiten der “Schloßnazis” aus Schnellroda…

Donald Trump ist so israelfreundlich wie der rassistische PI.News-Blog

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Etwa 95 Prozent der bundesdeutschen Presselandschaft ist derweil zurecht empört über den Rassisten Donald Trump. Doch Ali Utlu, twitternder Islamkritiker mit türkischen Wurzeln aus Köln, bezichtigt alle deutschen Journalisten, die nicht gegen Ilhan Omar hetzen und lieber Trump heftig kritisieren, Mitglieder einer ominösen “bestimmten” “Bubble” zu sein, und verunglimpft zugleich die US-Amerikanerin, die von Trump in einer hetzerischen Rede zum Verlassen der USA aufgefordet worden ist, als Antisemitin, weil Demokratin Omar u.a. die rassistische Politik der nationalkonservativen Regierung von Israel unter Netanyahu kritisiert. Als Quelle für seine Unterstellung nutzt Ali Utlu eine nationalkonservative, trumphörige US-Postille…

Während der offen homosexuelle türkischstämmige religionskritische Ali Utlu in Deutschland es vorzieht, zur Trump-Verteidigung die Antisemitismus-Keule zu schwingen, wehren sich in den USA Jüdinnen gegen die Angriffe vom Rassisten Donald Trump, die sich eindeutig wider der us-amerikanischen Verfassung und hetzerisch aufwiegelnd gegen Mitbürgerinnen* der USA aufgrund Herkunft, Religion und Ethnie richten: “Die Szenen von der Veranstaltung lösten bei vielen Menschen Entsetzen aus. Das American Jewish Committee (AJC) schrieb auf Twitter: “Dieser entsetzliche Sprechchor macht Amerika nicht großartig. Er erinnert uns vielmehr auf unheimliche Weise an eine dunkle Zeit in der Geschichte unserer Nation.” Die demokratische Senatorin und Präsidentschaftsbewerberin Kamala Harris erklärte, der Vorfall sei bösartig, feige, fremdenfeindlich, rassistisch und ziehe das Präsidentenamt in den Schmutz. Omar selbst wählte als Replik auf Twitter eine klare Botschaft: “Ich bin da, wo ich hingehöre, im Haus des Volkes, und ihr werdet damit einfach klarkommen müssen.” (Tagesschau)

Das immerhin schrieb Ali Utli vor zwei jahren selbst auf Twitter: “Wenn man gegen Rechtsextreme ist, ist man nicht links, sondern bei Verstand.

Aber Ali Utlu impliziert in einem anderen Tweet, dass in Wahrheit jeder Rassist sei, der Rassismus unterm Deckmantel der Islamkritik respektive “Religionskritik” kritisiert, weil Antirassisten dann mit Rassismuskritik Menschen in Rassen einteilten – aha?… Seltsam, aber so verdreht-verlogen klingen ähnliche, in Neonazikreisen kursierende Rassismuskritikkritiken. Etwa, wenn Neonazis ins Internet kritzeln: “Es gibt gar keinen Rassismus, weil es doch gar keine Rassen gibt.” In blumig-amorphen Worten gefasst, finden wir die Reproduzierung der faschistischen Verdrehung der Wahrheit, auch in Ali Utlus kruder Twitter-Timeline:

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Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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