DomRep – Punta Cana, Santo Domingo und Saona

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Santo Domingo: Abseits der Altstadt, Foto: Robert Niedermeier

Santo Domingo: Abseits der Altstadt

„Anders als die meisten Regionen der Karibik, ist die Dominikanische Republik toll zum Einkaufen“, lobt Melanie. Supermärkte, Apotheken, Modeboutiquen und Freizeitsportbedarf-Läden finden Touristen direkt innerhalb oder in unmittelbarer Nähe ihrer weitläufigen Urlauberrefugien. Das ist komfortabel. „Noch spannender ist ein Hauptstadt-Bummel“, empfiehlt Melanie und sagt: „Santo Domingo ist die schöne Diva der Insel.“ Hauptstädter Yoan Felipe kann das bezeugen: „Wir haben den größten Hafen der Republik und die gesamte Altstadt wurde 1990 zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt“, prahlt der Übersetzer stolz. Der freiberufliche Guide und Englischlehrer studierte auf der ältesten Universität von ganz Amerika, jobbte nebenher im barocken Palast Alcázar de Colón. Heute ein Museum, früher Sitz der spanischen Vize-Könige. „Alle Attraktionen liegen in nur wenige Fußminuten voneinander entfernt“, preist Yoan. Die Santa Maria-Kathedrale gehört dazu, obwohl die Arbeiter 1540 ihre Schaufeln fallen ließen, um sich stattdessen auf Goldsuche zu begeben. „Reich wurden die wenigsten“, erzählt Yoan, doch dafür sei die im gotischen Stil errichtete Kathedrale 500 Jahre später als „unvollendete Schönheit“ berühmt. Denn nach wie vor steht das sakrale Bauwerk ohne Glockentürme da. Über im hellen Beige gepflasterte Kopfstein-Gassen führt Yoan an herrschaftliche Stadtvillen, reich verzierten Brunnen, Arkaden, Museen, noblen Restaurants und Hotels vorbei. Ein wahres Einkaufs-Eldorado tut sich hinter dem Parque Colón in der Fußgängerzone El Conde auf. Abends tauchen Scheinwerfer die Prachtbauten der Zona Colonia in ein güldenes Licht und Merengue-Musik hallt entlang der Malecón. Die Uferstraße der 3-Millionen-Einwohner-Metropole wird zur Tanzfläche: „Meine Landsleute lieben das Tanzen. Egal, ob die Musik aus Kiosken, Freiluft-Restaurants oder aus vorbeifahrenden Autos hallt, sie tun es an der Strandpromenade auch spontan.“
Foto: Robert Niedermeier

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