Mallorca macht mobil – ganzjährig sportlich aktiv

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Bucht Cala Magrana: Xiscia Villalonga klettert

Bucht Cala Magrana: Xiscia Villalonga klettert

Verrückt, aber um ans Meer zu gelangen, muss man auf Mallorca manchmal hinaus aufs Land fahren. Kletterprofi Jeremy Hansen, Freundin Xiscia Villalonga und Bergführer Joan Moas fahren ab Manacor Richtung Porto Colom im Nordosten der Sonneninsel. Ihr Ziel ist die Bucht Cala Magrana: “Eine Küstenstraße führt hier nicht hin”, erklärt Villalonga beim Stopp auf der Landstraße, die weiter nach Cales de Mallorca führt: “Die Region ist ein Naturschutzgebiet.” Nur das trockene Bett des Sturzbaches Bòta weist den Weg zum vielleicht schönsten Kletterplatz Mallorcas. Der Trampelpfad durch Olivenhaine mündet in eine enge Schlucht und Hansen warnt: “Bei Regen sollte man hier nicht herlaufen.” Er zeigt auf die schräg zum Boden in Fließrichtung der Wassermassen gebogenen Büsche und erklärt: “Wenn man da hinein gerät, hat man kaum Überlebenschancen.” Seine Begleiter nicken. Nach einer halben Stunde Fußmarsch endet die Schlucht in einer Traumbucht. Steile, rostrote Klippen rahmen den 60 Meter langen Sandstrand von Cala Magrana ein. Kletterlehrer Hansen hat sein Handwerk beim inselberühmten Kletter-As Miquel Riera erlernt und gibt sein Wissen an Mallorca-Urlauber weiter. Gewissenhaft prüft er die bereits geschlagenen Haken und spannt zusammen mit Joan Moas gekonnt die Seile. “Alleine Klettern geht nicht”, sagt Xiscia Villalonga, greift in den Fels und stemmt sich mit dem rechten Bein nach oben. “Himmlisch”, ruft sie, während sie den Ausblick hinaus aufs offene Meer wagt. Foto: Dennis Yenmez

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