Alptraum Afghanistan – aus der Traum

“Erasing women from public spaces.”

"Erasing women from public spaces", in Kabul, Afghanistan übertünchen Händler die Werbung an den Fassaden der Läden, die Frauen darstellen.

“Erasing women from public spaces.” Fotoquelle: Twitter

“Erasing women from public spaces.” (Elif Shafak, Twitter)
Vorbereitung auf Taliban-Übernahme am Morgen des 15. August 2021. Sonntags ist kein Ruhetag im vornehmlich muslimisch, aber traditionell auch hinduistisch geprägten Kabul. Afghanische Händler übermalen auf einer Einkaufsstraße in der Innenstadt die Fassaden-Werbung mit Darstellungen von Frauen. ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf berichtet im Heute-Journal von afghanischen Journalistinnen und Sportlerinnen, die sich in ihren Wohnungen verstecken aus Angst: “Auch uns erreichen Hilferufe von Menschen, die um ihr Leben fürchten.” Taliban-Kämpfer sollen in den eroberten Provinzen Gräueltaten an jungen Frauen verbrochen haben. Kommandeure hätten befohlen alle unverheirateten Frauen ab einem Alter von 15 Jahren den Taliban zu überlassen. Die in den letzten zwanzig Jahren von Nato-Mitgliedern ausgebildete Armee leistet keinen Widerstand, sondern ist in großen Teilen aus Furcht zu den radikal-islamistischen Taliban übergelaufen. Der Präsident des Landes, Aschraf Ghani, ist ins benachbarte Tadschikistan im Norden geflohen. Fotoquelle: Twitter

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