Afghanistan – Traumreise virtuell via Twitter-Thread

Afghanistan

Trip via Twitter

Im Lockdown ist das Fernweh groß. Ein Lehrer aus NRW kam auf Idee via Twitter eine virtuelle Reise durchs atemberaubend schöne Afghanistan zu unternehmen. Text: Gastbeitrag, Fotos: Lizensfrei/privat

Afghanistan ist wunderschön, aber aktuell sicherlich kein Urlaubsparadies. (Siehe Infokasten). Nicht erst seit dem Einmarsch der Sowjetunion vor über vierzig Jahren ist das Land von Bürgerkriegen zerrissen und von Mittel- und Großmächten als Spielball machtpolitischer Interessen missbraucht worden. Dennoch: Die Landschaft ist vielfältig, ebenso divers die Bevölkerung und der Mythos von Afghanistan als wildes, unberührtes und exotisches Land am Hindukusch bleibt bestehen. Dazu beigetragen haben romantische Fotos von Supermodel Ursula Obermaier am Ende der Sechziger- und Anfang der Siebziger Jahre: Die Münchnerin hatte eine Affäre mit dem Hamburger Rotlicht-Millionär Dieter Bockhorn. Dem damaligen Hippie-Trend der europäischen Bohème entsprechend unternahm das schillernde Promi-Paar mehrere Busfahrten entlang des orientalischen Hippie-Trails. Die erste 20-monatige Reise führte die beiden Verliebten im VW-Bus über den Nahen Osten und Pakistan nach Indien und Nepal auch durchs atemberaubende Afghanistan. Obermaier und Bockshorn heiraten schließlich in Indien. Aber das ist lange her. Heute empfehle ich meinen Leser:innen lieber eine virtuelle Reise durch Afghanistan.

Und los geht die moderierte Tour im beeindruckenden Pamir-Gebirge und Seyfu Koese hat seinen Twitter-Followern* bereits die Fortsetzung der Reise durch Afghanistan versprochen. “Der erste Tag unserer virtuellen Afghanistan-Reise! Wir sind im Pamir- Gebirge, es sind atemberaubende Gebirgslandschaften mit uneinsehbaren Schluchten, grünen Tälern und türkisfarbenen Seen. Die unberührte Natur wirkt teils karg, aber beherbergt unendlich viel Leben. Der Norden des Pamir gehört zu Kirgisistan, der Osten China, der Süden zu Afghanistan, aber der Großteil des Faltengebirges befindet sich in Tadschikistan. Es leben kaum Menschen hier, nur einige wenige Nomaden wandern mit ihren Tieren über die Steppe. Die Sommer sind mild und teilweise unglaublich heiß, es gibt kaum Bäume die Schatten spenden. An guten Tagen gibt es eine nördliche Brise, die für Abkühlung und Entspannung sorgt. Der Winter ist hart und unerbittlich, er fordert Kraft und Leben. Unberührt von Technologie und Industrie, leben die Menschen so wie vor 2000 Jahren.” (Quelle: Seyfu Koese-Tweet)

Pamir-Gebirge

Wenige Nomaden leben am Rande des Pamir-Gebirges.

Der letzte Tag unserer Afghanistan-Reise. Wir sind am Panj, der Fluss bildet eine natürliche Grenze zwischen Afghanistan und Tadschikistan und ist Lebensader des nördl. Afghanistan. Das Bild steht symbolisch für dieses wundervolle Land und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. (Twitter)

Ihr wollt mehr? Dann folgt dem Lehrer auf Twitter. Ich tu’s auch.

About Reiserobby

Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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