Sorgen und Nöte: Elfriede Handrick (SPD) lehnt faschistische Inhalte von Nazi-Demonstanten ab

Antifaschismus

Nazis entmenschlichen sich

Muss man die angeblichen Sorgen und Nöte von Neonazis nachvollziehen? Nein, zivilisierte Bürgerinnen* müssen Nazis ächten, wenn man die demokratische Bundesrepublik Deutschland gegen ein Wiedererstarken der Nationalfaschisten verteidigen möchte. Mehr Antifa wagen tut Not.

Rechte Demagogen lügen mal wieder online wie gedruckt, und behaupten, eine SPD-Politikerin hätte gesagt, deutsche Bürger hätten keine Sörgen und Nöte, die sie nachvollziehen könnte. Aber das ist eben glatt gelogen. Wahr ist: Die Frau hat lediglich ihre tiefe Ablehnung gegenüber faschistischen Neonazi-Parolen von demoähnlich marschierenden rassistisch geifernden National-Faschisten zum Ausdruck gebracht. Sie hat damit ausdrücklich das bundesdeutsche Grundgesetz und die demokratischen Werte der Bundesrepublik Deutschland verteidigt. Wahr bleibt: Antifaschismus ist demokratisch, sich gegen Nazis und andere Nationalfschisten zu stellen, ist deshalb oberste Bürgerinnen-Pflicht in einer funktionierenden vernunftorientierten Demokratie. Danke, Frau Genossin Handrick.

Ich dokumentiere deshalb gerne eine Pressemitteilung der SPD Wustermark, die Frau Handricks Statement inhaltlich klarstellt, welches verkürzt verfälscht und realitätsverzerrend in rechtsextremen Kreisen zwecks propagandistischer Hetze wider der BRD zirkuliert. Übrigens: Wer am 1. September in Brandenburg wählen darf, tu es – am besten pro SPD!

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Pressemitteilung
Veröffentlicht am 14.08.2019 in Kommunalpolitik

Ein Kurzinterview mit unserem Vorstandsmitglied Elfriede Handrick wurde am Sonntag im Heute Journal gezeigt. Bei diesem fehlte der Zusammenhang und der Beitrag wird leider von der AFD zu Wahlkampfzwecken mißbraucht.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Christina Hanschke stellt klar: “Die SPD Wustermark ist und bleibt auch weiterhin nah bei den Menschen und erarbeitet für die Sorgen und Nöte der Wustermarkerinnen und Wustermarker politische Lösungen.”

Steven Werner, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Gemeindevertretung, ergänzt: “Bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich durch die Aussagen verletzt fühlen, entschuldige ich mich im Namen der SPD Wustermark. Gleichzeitig sichere ich allen zu, dass die Anliegen der Bevölkerung durch unsere Fraktion mit Nachdruck verfolgt werden.“

In einem Interview erklärt Frau Handrick dem Generalsekretär der Brandenburger SPD, Erik Stohn, dass sich ihr Unverständnis auf Nazi-Demonstranten bezog und sie die Sorgen und Nöte der Teilnehmer dieser Demonstrationen nicht nachvollziehen kann. Für die SPD ist es unerträglich, wenn durch AFD Politiker Nazi-Verbrechen verharmlost werden (“Vogelschiss in der Geschichte”) und Übergriffe bei Nazi-Demonstrationen als “normal” bezeichnet werden. (Link zur Homepage der SPD Wustermark)

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About Reiserobby

Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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