Autowahn für Deutschland (AfD): Hass-Klage gegen Radwege

Sicherheit

Aggressiv antisozial

Die Alternative für Deutschnationale blamiert sich, feiert sich aber, weil sie vor Gericht gewonnen hat. Beim Bürger löst die Autofahrende für Deutschland-Partei Kopfschütteln aus. Denn die Klage der AfD gefährdet konkret die Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Gefahr für Fußgänger*innen, Fahrradfahrende und Nutzer*innen von Automobilen. Text/Foto: Robert Niedermeier

AfD (Autofahrer für Deutschland) fühlte sich mal wieder als Opfer (sic!). Die rechtsradikale Parteifinte beklagte Hass auf Autofahrer* und klagte gegen die Pop up-Fahrradwege auf sonst für Fahrradfahrende höllisch gefährlichen Schnellstraßen in der Berliner Innenstadt. Das Verrückte (sic!) ist: Die aggressiv angestrengt antisoziale Parteifinte hat gewonnen. Vorerst. Dass die realitäts- und bürgerferne Hasspartei AfD mit ihrem Schnellschuss-Erfolg vor Gericht keinen Blumentopf beim normaldenkenden Bürgertum in Berlin erntet, ist logisch.

Autowahnsinnig für Deppen? Weniger Sicherheit droht dank AfD

Die Pop up-Fahrradwege sorgen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Davon profitieren Autofahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger und natürlich die Fahrradfahrenden. Aber weil auch Letztere davon profitieren, sieht die braun durchsetzte autogerechte Lobby-Partei blind vor politisierter Wut rot. Fahrradfahren ist für die schwerst reaktionären AfD-Politrolle offenbar eine “linksgrünversiffte” (sic!) Hassattacke auf die deutsche Volkswagenindustrie und damit auf den deutschen Volkskörper (sic!) im Ganzen. Fakt indes, Autofahren schädigt die Volksgesundheit massiv. Jeder Achte stirbt in Deutschland an den Folgen von Umweltverschmutzung. Autofahren tötet Kinder auf dem Weg zur Schule oder beim Spielen. Der PKWahn ist Platzverschwendung, raubt den Städten Wohn- und Erholungsraum. Autofahren – das ist wissenschaftlich bewiesen – macht dumm. Das Auto als Massenverkehrsmittel hat versagt, die Kollateralschaden der blechernen individuellen Mobilität sind zu hoch. Fahrradfahren im Stadtverkehr birgt indes viele ökonomische und ökologische Vorteile. Wer in die Pedale tritt, tut was fürs Gemeinwohl und die eigene Gesundheit. Wären da nicht die Autos; sie stellen ein Risiko im Straßenverkehr da. Die Pop up-Radwege schützen Fahrradfahrende. Die AfD ist dagegen. Echt krank.

Freie Fahrt für freien Fahrrad-Verkehr – wider der Lobbypartei AfD

Der rot-rot-grün geführte Senat Berlin wird die Fahrradwege gegen vermeintliche Polit-Paranoia der neurechten, Putin getreuen Autobahn-Extremisten verteidigen, geht selbst vor Gericht und wird die peinliche Episode ein Ende setzen. Die AfD ist jetzt quasi offiziell eine explizit “volksschädliche” (sic!) und bürgerfeindliche anti-bürgerliche Partei. Danke, Antifa. Widerstand tut Not.

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Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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