Seenotrettung ein Pullfaktor? Nein, Faschisten kooperieren mit Menschenhändlern

Mittelmeer

Mittelmeer: Save Our Souls (SOS)

Die erschütternde Reportage "Reise durch die Hölle" zeigt die verschiedenen Etappen von Emigranten auf ihrem Weg nach Europa. Doku zeigt auf, nicht die Seenotretter, sondern faschistische Politiker wie Italiens Innenminister Salvini kooperieren mit Schleppern, Schleusern, Menschenhändlern, Vergewaltigern und Kindermördern.Text: Robert Niedermeier, Fotos: Screenshot ZDF "Reise durch die Hölle"

Menschen auf der Flucht. Jeder Normaldenkende will da helfen, zeigt Empathie und solidarisiert sich. Doch Menschenrechte werden von faschistischen europäischen Politikerinnen und arabischen Menschenhändlern mit Füßen getreten. Neonazis u.a. rechtskonservative Andersdenkende verunglimpfen Seenotretter immer wieder als Schlepper, verbreiten die schwerst verlogene Mär vom Pullfaktor. Glatt gelogen – typisch für das Neonazi-Milieu von Weidel (AfD) bis Höcke (AfD). Lügenpropagnada ist eben Kernmarke der völkisch-deutschnationalen Neofaschisten.

Die Reportage des ZDF zeigt die erschütternde Wahrheit. Die restriktive Flüchtlingspolitik von rechten Politikerinnen treibt Menschen in den Tod. Geflüchtete werden in die Sklaverei verbannt, als Sexarbeiterinnen verkauft, gefoltert und ermordet. So verhindern von EU-Geldern unterstützten libysche Söldner die Rettung von Menschenleben durch ehrenanamtliche SeenotretterInnen* auf dem Mittelmeer. Dafür wiederum kassieren die Milizionäre ein zweites Mal von Sklavenhändlern auf dem libyschen Festland, nachdem die Geflüchteten zurück an Land verschleppt worden sind.

Jeder, der diese brutale Politik unterstützt, entmenschlicht sich selbst.

Faschismus ist keine Option. Menschenrecht geht vor Rassismus, den Rassismus ist eine soziale Störung, keine Meinung. Refugees welcome, Nationalfaschisten raus aus dem Diskurs.

“Die unhaltbaren Zustände für Flüchtlinge in Libyen müssen die Europäer und andere Aufnahmeländer nach Überzeugung der Vereinten Nationen zum Umdenken zwingen.

Die Europäer sollten ihre eingestellten Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer wieder aufnehmen und die Migranten in sichere Häfen bringen, verlangten der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, und der Chef der Organisation für Migration (IOM), Antonio Vitorino, in einer Erklärung in Genf.” (ZDF/DPA)

Asyl-Tourismus? Flüchtlinge verdursten in der Wüste und ertrinken im Mittelmeer

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Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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