Trump gibt Medien und Migration die Schuld an Massakern Dayton und El Paso

USA

Rassist Trump agiert als Faschist

Victim-Blaming: Nach den rassistisch motivierten Angiffen auf Menschen mit Migrationshintegrund im Einwanderungsland USA, schiebt der Rassist und faschistischer US-Präsident Donald Trump die Verantwortung auf die Medien ab. Konsequent bleibt der Kapitalist seiner Linie treu und steckt indirekt aber deutlich den Opfern von Rassismus die Schuld für die Massaker von Dayton und El Paso in die Schuhe. In Konsequenz fordert Trump nun härtere Einwanderungsgesetze. Täter-Opfer-Umkehr ist die Taktik von Faschisten.Text: Robert Niedermeier

Krokodilstränen wie im Bilderbuch: Donald Trump verurteilt menschengruppenbezogene Hassverbrechen wortreich als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit”, vor wenigen Tage erst forderte der als Rechtspopulist verharmloste Multimillionär, demokratische Senatsabgeordnete mit Migrationshintergrund unverholen rassistisch dazu auf, das Land in Richtung ihrer Heimat in Afrika und Südamerika zu verlassen. Präsident Trump ist das Krokodil, welches aus politischem Kalkül Tränen über die Opfer seiner Hassrethorik vergießt. Ist Trump ein Pyschopath? Vielleicht ja, aber ganz sicher ist Trump ein gemeingefährlicher Rassist und Faschist. Dass die USA tatsächlich von einem rassistisch denkenden Faschisten regiert wird, hat der US-Präsident Donald Trump am 5. August 2019 erneut selbst bestätigt. Statt Ermittlungen zu unterstützen, die zur weiteren Aufklärung zu den politischen Hintergründen der neuesten Hassverbrechen beitrügen, fordert Trump eine “schnelle Hinrichtung” des Todesschützen von El Paso.

“Für einen viel zu langen Zeitraum benutzt er (Donald Trump) diese Sprache, spricht von Invasoren, Vergewaltigern, Mördern, offenen Grenzen. Das ist die Sprache weißer Rassisten. Die Idee, dass das von unserem Präsidenten kommt, ist schockierend.” (Jonathan Greenblatt von der Anti-Defamation League, Tagesschau)

Freiheit ist, sich mit Waffen verteidigen zu dürfen-Apologet Donald Trump

Weiland die USA erschüttert und entsetzt auf die Hassverbrechen in Texas und Ohio reagiert, besänftigt Trump und meint gestern erst lapidar relativierend, dass die mutmaßlichen rechtsterroristischen Täter, die sich, neben Manifesten und Pamphleten vom norwegischen Massenmörder Anders Breivik, auch auf die fremdenfeindliche Politik und fortgesetzte menschenverachtende Hetze von Trump gegen Hispanics berufen, lediglich psychisch krank seien. Mit Rassismus und laxen Waffengesetzen hätten die rassistisch bewegten Morde, welche mit in USA frei erwerblichen Kriegswaffen ausgeführt worden sind, nichts zu tun. Damit konterte der bei Faschisten populäre US-Präsident Trump auf Vorwürfe, er selbst trüge Mitverantwortung an Hassverbrechen, welche von fanatisierten aufgehetzten Rechtsterroristen verbrochen worden sind. Zum einen ergeht sich Trump unterm Jubel eines rassistischen Mobs ständig in Hasstiraden gegen Muslime und Mexianer, zum anderen lehnt der rechtsradikale Republikaner, ebenso wie seine Kameraden, der von Rechtsradikalen gekaperten rechtsreaktionären Republikaner-Partei schärfere Waffengesetze ab. Freie Amerikaner müssten sich gegen psychisch kranke Amokläufer wehren dürfen, lautet die kranke Argumentationslinie der Waffenlobby, die Republikaner in Talkshows flankieren. Trump führt diesen skupellosen Profit-Zynismus an.

Trump-Bewerbung als Gallionsfigur des internationalen Rechtsterrorismus’

“Die beiden Massaker sorgen für eine neue Diskussion über Rassismus. Dabei geht es zunehmend um die Rolle Trumps. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Beto O’Rourke, der aus El Paso stammt, sagte dem Sender “CNN”, neben einem Verbot kriegsartiger Waffen müsse man auch den Hass und den offenen Rassismus ansprechen, der vom Präsidenten und dem wohlwollend über ihn berichtenden Sender “Fox News” komme. “Er toleriert es nicht nur, er ermutigt es”, sagte O’Rourke mit Blick auf Trump. “Wir haben heute ein Problem mit weißem, nationalistischem Terrorismus in den USA”, sagte O’Rourke weiter. “Diese weißen Männer werden durch die Art von Angst motiviert, mit der dieser Präsident hantiert.” (Tagesschau)

Trump legitimiert bewaffneten Widerstand gegen Zuwanderer (Invasoren)

Trump verteidigt sich offensiv mit phrasenhaften Lippenbekenntnissen und pariert mit plumpen Victim-Blaming. Falls er auf Druck der Öffentlichkeit für eine regulierte Abgabe von Waffen an Erwachsene votieren sollte, müssten die Demokraten endlich den Widerstand gegen seine rassistische Einwanderungspolitik aufgeben. Dass Trump damit den Killern von Dayton und Ohio Legitimation von ganz oben direkt aus dem Weißen Haus verschafft, gehört zur Trump’schen Aganda und ist etwa so, als würde das Kanzleramt reguliernde Gesetze gegen das Judentum fordern, um Judenfeindlichkeit zu bekämpfen. Trump nimmt also die Angriffe von Rechtsterroristen auf Einwanderinnen zum Anlass, den Forderungen für sofortigen Einwanderungsstopp, Abschiebungen und Deportation von Ausländern, die auch von rassistisch motivierten Verbrechern formuliert werden, als Staatsmann recht zu geben. Trump verteidigt damit Rechtsterrorismus und legitimiert das auch von deutschen Neonazis propagierte “Recht auf Notwehr (Widerstand) gegen Invasoren”.

Faschistische Verdrehung der Wahrheit, Trump hat’s drauf

Trump outet sich als ideologische Gallionsfigur des internationalen Rechtsterrorismus, der von weißen Männern ausgeht und die, wie der Attentäter von Christchurch in Neuseeland oder eben Anders Breivik in Oslo, liberale Demokratien bedrohen. Bereits nach dem Mordanschlag in Charleston gab Trump öffentlich kund, dass sich unter Nazis, Rassisten und Nationalfaschisten durchaus “gute Menschen” befänden, die lediglich gegen “schlechte Menschen auf der anderes Seite” demonstrierten. Dass Trump sich heute gegen “weiße Vorhersschaft” in USA aussprach, ist offenbar glatt gelogen und nur eine weitere verlogene Krokodilsträne, ein Akt der faschistschen Verdrehung der Wahrheit.

Täter-Opfer-Umkehr ist Trumps Merkmal, Trump ist ein Faschist

Nach den rassistisch motivierten Angiffen auf Menschen mit Migrationshinterund im Einwanderungsland USA, schiebt Rassist und faschistischer US-Präsident Donald Trump die Verantwortung für die Massaker auf die Medien ab. Nicht er, sondern die Medien trieben Verbrecher an, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen. Freilich nur die freien Medien, die es wagen, Trump für seine rassistische Hetze zurecht und vehement zu kritisieren. Im Mai 2019 schürte Trump auf einer Wahlkampftour schieren Fremdenhass, schwadronierte über eine “Invasion der Migranten”, bezeichnete Menschen als Tiere und fragte seine Anhänger: “Was sollen wir mit denen machen?” “Erschießen!/Shoot them!”, lautetet die Antwort aus der jubelnden Menge. Trump war das keine empörte Reaktion wert, ein schmunzelnder Trump hat gelacht. Kritik an seinen Politstil verunglimpft Trump jedoch als Fakenews. “Fakenews” ist das Pendant zum “Lügenpresse”-Vorwurf der Alt- und Neonazis in Deutschland. Steve Bannon und Götz Kubitschek lassen grüßen, wobei selbst ein Kubitschek-Kamerad wie Hitlerist Bernd Höcke sich weniger vulgär ausdrückt als der deutschstämmige Primitivling Donald Trump

+++ Sorry, Mr. President, das ist Hate Speech pur. Und zwar so, wie wir es aus den finstersten Kapiteln der Geschichte kennen. Wenn die sozialen Medien Menschen zu Gewalttätern machen, wie Sie es nun beklagen, dann taten es Ihre Twitter-Tiraden allemal. Tagesschau +++

Trump, Kubitschek, Bannon – globalisiert nationalistische Polit-Bande

Konsequent bleibt der unter Korruptionsverdacht stehende Rechtsaußen-Kapitalist also seiner neofaschistischen politischen Linie treu und schiebt indirekt aber deutlich den Opfern von Rassismus und seinen Kritikern die Schuld für die Massaker von Dayton und El Paso in die Schuhe. In Konsequenz fordert Trump nun härtere Einwanderungsgesetze Täter-Opfer-Umkehr ist die Taktik von Faschisten. Kein Wunder, dass volksdeutsche AfD.ernaziparteifinten-Funktionäre wie Meuthen die bizarren Lügen von Trump gutheißen und ihn als weltführenden Politiker feiern. Sie selbst lügen online wie gedruckt und heften sich dreist verlogen das Etikett der Wahrheitspartei an (Slogan: Mut zur Wahrheit) Politisch Widerstand leisten und mehr Antifa wagen tut da Not. Internationale Solidarität ist wichtiger denn je.

P.S. Lustig ist es nicht, wenn US-Präsident Trump Dayton (Ohio) kurzerhand in Toledo umbenennt. Dieser Mann ist ein riskanter Fehler der Demokratie. Trump muss weg!

About Reiserobby

Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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One Response to Trump gibt Medien und Migration die Schuld an Massakern Dayton und El Paso

  1. Reiserobby sagt:

    Klare Aussage vom ehemals amtierenden US-Präsidenten Obama: +++ Obama erklärte, es gebe Führer, die andere als Untermenschen beschrieben, Menschen dämonisierten, die anders aussehen, oder so täten, als gehörten die Vereinigten Staaten nur bestimmten Leuten. Sie deuteten an, dass andere Menschen, auch Zuwanderer, die amerikanische Lebensweise bedrohten. Diese Ausdrucksweise sei nicht neu. Sie habe zum Holocaust, zum Völkermord in Ruanda und zu ethnischen Säuberungen auf dem Balkan geführt. Die überwältigende Mehrheit der US-Bürger guten Willens müsse klar machen, dass es für so etwas keinen Platz in der Politik und im öffentlichen Leben ihres Landes gebe.+++ https://www.tagesschau.de/ausland/massaker-usa-trump-107.html

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