Berufs-Rassist und CDU-Chauvinist Jens Spahn äußert sich zu einem Tourismus-Thema

Gastronomie

Auf dem Ausländerhasserstrich

Berufs-Rassist und CDU-Chauvinist Jens Spahn äußert sich zu einem Tourismus-Thema und entlarvt sich selbst mal wieder als reaktionär und verlogen. Worum geht es Spahn? Darum, erneut erfolgreich auf dem Ausländerhasserstrich anschaffen zu gehen. Ja, Jens Spahn ist politisch betrachtet die schwule Nutte des klassistisch-rassistisch gepolten Kleinbürgertums dreckig deutscher Ausprägung.Text: Robert Niedermeier

Kellnerinnen* sollen in Berlin gefälligst kein Englisch, sondern Deutsch sprechen, wenn sie den CDU-Karrieristen bedienen. Spahn fühlt sich davon genervt (“auf dem Zwirn gehen”), wenn in Berliner Restaurants englisch statt deutsch gesprochen wird. Der schwule Spahn fühlt sich auch bedroht, wenn junge türkischstämmige Freizeitsportler in seiner Gegenwart in Badehose statt nackt die Duschen im Fitnessstudio benutzen. Spahn hat sie nicht alle beisammen, könnte man annehmen. Dem ist aber nicht so.

Typisch Rechtspopulist: Wein saufen, Wasser predigen

Im Internet wird auch darüber gelästert, dass Spahn womöglich nicht gut in der Schule aufpasste oder gar zu dumm sei, und sich seines schlechten Englisches schäme… Nein, Spahn spricht gut Englisch und ist nicht doof. Jens Spahn goutiert sehr gerne hochpreisige Leckereien in kosmopolitisch- internationalen Szene-Lokalen der Hauptstadt. Spahn ist nicht genervt davon, dass dort englisches Vokabular vorherrscht. Spahn lügt.

Schwuler Kosmopolit markiert und mimt den Ekelrassisten. Das kann Spahn gut.

Spahn geht einfach aus Kalkül auf dem Ausländerhasserstrich anschaffen, weil er dort auf dem Ausländerhasserstrich (Dort, wo man auch Sarrazin im Buchladen trifft) politisch beim klassistisch-rassistisch gepolten deutschen Kleinbürgertum punkten kann. Spahn ist auch kein Rassist. Das wirklich Widerliche am skrupellosen CDU-Politiker Jens Spahn ist, dass der parlamentarische Staatssekretär fürs geneigte Publikum lediglich den Ekelrassisten und Primitiv-Chauvinisten mimt. So instrumentalisiert Spahn selbst seinen Lebenspartner, um gegen Muslime zu hetzen, ignoriert Homofeinde innerhalb der CDU, aber warnt vor “importierter Homophobie”. Er selbst bezeichnet sich als “Stimme des Unwohlseins.” Bedeutet: Menschengruppen gegeneinander aufhetzen. Spahn spahnt.

Politnutte des Kleinbürgertums dreckig deutscher Ausprägung

Ja, Spahn ist die politische Nutte jenes Klientel, welches im Wahlverhalten zwischen CDU/CSU, NPD, Die Freiheitlichen, FDP, FAP, AfD und früher Die Republikaner pendelt, sich subtil bis offen fremdenfeindlich positioniert und stets dreisten Rechtspopulisten Applaus spendet. Das ist Spahns Zielgruppe. Da sind dieselben Leute, die Schwule wie Spahn vor zehn Jahren noch gerne im Knast gesehen hätten… Der schwule Jens Spahn winselt offenbar um Akzeptanz beim rechtsreaktionärem Pack. Ich find das zum Kotzen. 

Jens Spahn: Gegen Ausländer hetzen,…

Wovon Spahn freilich nicht spricht, wenn er völkisch-deutsche Spießer für noch dümmer verkauft, ist die Realität. Er kritisiert nicht, dass sich Zuwanderer die teuren Sprachkurse bei den vielen Privatanbietern gar nicht leisten können. Gleichzeitig die preiswerten, öffentlich geförderten Kurse der Volkshochschulen kaum zu ergattern sind. Es ist übrigens auch kaum möglich, als Arbeiter in der Gastronomie noch Zeit aufzubringen, die Feierabend-Termine der VHS-Kurse zu besuchen. Diese finden übrigens dann statt, wenn die Politnutte des deutschen Kleinbürgertums zu speisen gedenkt.

…aber Sozialstaat abbauen wollen.

Wovon Spahn offenbar nicht genervt ist, dass die Kellnerinnen, von denen er vorgibt, genervt zu sein, nicht einmal 8,90 Euro Brutto die Stunde verdienen…. Deutsche, die deutsch sprechen, müssen gar nicht erst in der Gastro arbeiten. Die spanische oder bulgarische Akademikerin, der venezolanische Designer, der tunesische Elektriker und die französische oder rumänische Schriftstellerin sind gezwungen, dort zu arbeiten, wo man ihre Arbeitsleistung auch gerne ohne besondere Deutschkenntnisse ausschöpft.

Jens Spahn ist ein unappetitlicher Ekelpolitiker, der keinesfalls Respekt verdient

Was bleibt: Politiker, die auf Kosten von ohnehin Benachteiligten beim Arschloch von Nebenan punkten möchten, sollte man verachten, keinesfalls respektieren und schon gar nicht tolerieren müssen. Ich verabscheue Jens Spahn und sein chauvinistisches Schandmaul zutiefst. Spahn ist noch schlimmer als scheiß Neonazis. Denn der Ostwestfale Jens hat politische Macht in diesem Land. Das ist gruselig.

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Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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