Faire Mobilität am Kottbusser Damm, wie die Verkehrswende mit Separation zum Scheitern verurteilt wird in Kreuzberg

Radwegebau zur PKW-Förderung

B - wie Bauen - Berlin baut alles kaputt Fahrradfahrende einmauern, sonst keine Sicherheit. Freie Fahrt für freie motorisierte Bürger:innen. Baut mehr Mauern, obwohl der Lieferverkehr gar nicht das Problem ist, sondern die ohne Sinn und Verstand rumkurvenden oder blöd parkenden privaten PKWs.

Bin Radler und gegen getrennte Radwege, will auf der Straße fahren. Radwege fördern PKW-Verkehr, verstärken den Eindruck, Radler hätten auf der Fahrspur nichts verloren. Geschützte Radwege okay, aber nicht benutzungspflichtig, um Radler von der Straße zu verbannen.

Beide Versionen sind verkehrspolitischer Murks. Faire #Mobilität ist das nicht, sondern Repression. Das ist die alte #Autogerechtigkeit mit neuer Markierung. Fuß- und Radverkehr verdrängt, der ÖPNV im Dunkeln versenkt. #Autokorrektur #AutosRaus #autofrei

Zufällig hier? Sorry, Post ist noch im Bau, streite mich bei Twitter, will keinen Content verpulvern, und klopp das jetzt vorab hier rein, wird nach dem großen Nachdenken über den Kottbusser Damm redigiert.

“Alles links vom Radweg ist Lieferzone. Nur der LKW steht auf der Sperrfläche (Lieferzone häufig auch zugeparkt).”

Nein, ist ebenfalls ein Test. Aber wir schauen es uns mal bisschen länger an. Das Problem illegales Parken lässt sich nur digital wirksam bekämpfen. Auf das OA und die Polizei zu hoffen habe ich inzwischen aufgegeben. (Monika Herrmann, Bürgermeisterin, Kreuzberg)

Apropos Kottbusser Damm oder andere von der Autospur separierte Radwege: Die Benutzungspflicht von Radstreifen und Radwegen ist übrigens eine Erfindung der Nazis zur Förderung der Kfz-Verkehrs.

“In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Radwegebau in die Regierungs- und Parteipropaganda auch als wichtige Voraussetzung für die Förderung des Kraftverkehrs integriert.” (ADFC)

Die selben Unternehmen, die für die Nazis bauten, bauen heute noch Autos, und deshalb werden weiterhin separate Radwege gefördert. Das ist der große Murks. Das Wort Separieren ist negativ belegt wie es separierte Radwege eben sind. Und den Architekten dieser Politik, ging es bereits um die autogerechte Stadt. 

Das ist natürlich echt ein Problem, denn Rettungsfahrzeuge kommen so nicht mehr vorbei.

Die Frage steht im Raum, dürfen Fahrradfahrer:innen am Kottbusser Damm noch auf der Straße fahren? Gehe davon aus, das die separierte Fahrradspur benutzungspflichtig ist, oder

? Das bedeutet keine #Verkehrswende, sondern Bestätigung der unsolidarischen #Autogerechtigkeit!

Nun, am neuen alten Kottbusser Damm spürt kein Autofahrender, die Notwendigkeit zum Umdenken, stattdessen wird das Autofahren noch attraktiver, ohne die als “Fremdkörper” empfunden Radlerinnen auf der Fahrspur. Fahrradfahrende separieren ist betonierter Murks. Falsches Signal.

Am neuen alten Kottbusser Damm spürt kein Autofahrer, dass er mal umdenken soll, stattdessen wird das Autofahren noch attraktiver, ohne die als “Fremdkörper” empfunden Radlerinnen. Fahrradfahrende zu separieren, ist betonierter Murks. Das falsche Signal.

Nein, hängt davon ab, ob Autofahrende dich nicht um den Haufen fahren, weil sie nur andere Autos als “Gegner” wahrnehmen, es ist sonst kein Problem links abzubiegen als Radler:in. Nicht die Fußgehenden oder Radler sind das Problem, auch nicht Tram, der Bus oder Lieferverkehr. Benutzungspflichtige Radwege bestärken Autofahrende in der Ansicht, dass Fahrräder nichts auf der Straße verloren haben. Da schützt die radelnden Kinder nicht, sondern gefährdet Menschenleben. Die totgefahrenen Fahradfahrer:innen allein in Berlin waren nicht selbst schuld und sind meistens an Straßenecken und Kreuzungen ums Leben gekommen. Benutzungspflichtige Radwege  bestärken Autofahrende in der Ansicht, dass Fahrräder nichts auf der Straße verloren haben. Hoffe das blaue Schild bleibt weg, und es gilt am Kottbusser Damm bloß eine Empfehlung für Radler und ein echtes Parkverbot für PKWs.

Gerecht wäre, dort eine 30 KM/h-Spur den eh Platz verschwendenden Autos zu lassen und den Rest den anderen. Fuß- und Radmobile sind nicht das Problem. Das Hauptproblem sind sogar die doof rumstehenden PKW, fahrend gehts ja noch. Konstant und reguliert fahrende Autos sollen gerne in der Stadt vorankommen, aber bitte in Maßen. Die Autogerechtigkeit darf nicht auf Kosten der Fußgehenden und Fahrrad fahrenden Menschen gehen. Die Verkehrswende muss die Verkehrsgerechtigkeit einleiten statt die alte reaktionäre Autogerechtigkeit grün gewaschen neu zu bestätigen und zu verfestigen.

B – wie Bauen – Berlin baut alles kaputt

Fahrradfahrende einmauern, sonst keine Sicherheit. Freie Fahrt für freie motorisierte Bürger:innen. Baut mehr Mauern, obwohl der Lieferverkehr gar nicht das Problem ist, sondern die ohne Sinn und Verstand rumkurvenden oder blöd parkenden privaten PKWs.

 

Poller bauen: Falsche Reaktion auf zu viel Autoverkehr

Diskussion um verfestigte Pop up-Radwege

“Ist wie in Kopenhagen, links abbiegen indirekt. Nervt etwas wegen dem Warten. Den Preis bin ich aber gerne bereit zu zahlen, wenn dafür der Radverkehrsanteil auf 62% steigt”, ist ein Argument , aber notwendig? Warum nicht einfach Autoverkehr reduzieren?

Regeln durchsetzen mit baulicher Miltarisierung

Der 2. Platz des deutschen Fahrradpreises in der Kategorie Infrastruktur bringt die Situation in Deutschland auf den Punkt, schreibt Twitter-Nutzer

Pop up bekommt blinklichter

Fahrbahnen sind zum Radfahren da, die Straßen zum Spazieren

Nördlich von Neukölln und Kreuzburg: Die selbe Enttäuschung

Nennt das Normale nicht Fahrradstraße…

und exotisiert Fußverkehr nicht zur Fußgängerzone.

Umweltverbände verlangen echte Verkehrswende

 

 

Aus raus aus der Stadt lotsen, um Platz für die Verkehrswende zu schaffen, WDR-Kommentator

 

 

“Ein Land, in dem nur noch Handwerker, Ambulanzen, die Feuerwehr und die Polizei mit Autos unterwegs wären und selbst die grossen Überlandlastwagen immer seltener anzutreffen wären, da die Güter in immer grösserer Zahl mit der Eisenbahn transportiert würden. Ein Land, in dem Abertausende von Quadratkilometern, die heute von Strassen, Brücken und Parkplätzen beansprucht werden, wieder frei wären für Fussgänger und Velofahrerinnen, für spielende Kinder und Vergnügungspärke, für Grünflächen, Bäume und Gemüsegärten. Nicht eine verlockende Vorstellung? Alle würden etwas gewinnen, niemand würde etwas verlieren.” (Soziale Wende)

About Reiserobby

Robert Niedermeier, Journalist (Reise, Lebensart, Gesellschaft)
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